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Spielende Chopin-Bänke

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Price Entlang des Königsweges
Details

Spielende Chopin-Bänke

Bild © Walking Poand   |    English

stadtfuehrer-warschauEin Denkmal bestehend aus 15 spielenden Bänken, die zu Ehren des großen Pianisten Frédéric Chopin entlang des Warschauer Königsweges aufgestellt wurden. Auf den Chopin-Bänken darf man auch sitzen und entspannen.

Das ist eine touristische Übersicht über die Bänke. Wir haben von einer detaillierten Beschreibung abgesehen, weil sich hier alles wissenswerte unterbringen ließ.

12 Chopin-Bänke befinden sich auf dem Königsweg, 1 im Lazienki-Park, 1 vor dem Chopin-Museum und eine am Denkmal für den Warschauer Aufstand. Für alle vier Objekte haben wir gesonderte Übersichten erstellt.

Art der Sehenswürdigkeit
Denkmal in Form von Sitzbänken, die Musik auf Knopfdruck spielen
Im touristischen Bereich?
Ja | Königsweg und Königlicher Lazienki-Park
Adresse
15 Standorte | Wir haben sie auf dem Stadtplan eingetragen
Anfahrt
Die meisten Sitzbänke befinden sich in der Krakowskie-Przedmiescie-Straße, zwischen der Altstadt und der Nowy-Swiat-Straße

Kurzbeschreibung

Setz Dich auf eine der fünfzehn Chopin-Bänke,betätige den Knopf und genieße jeweils 30 Sekunden lang eines der Meisterwerke von Frédéric Chopin. Auf der Bank gibt es in polnischer und englischer Sprache eine Erläuterung, warum sich die Bank vor jenem Gebäude oder Objekt befindet. Du kannst auch den QR-Code scannen, der Dich zum Audioguide weiterleitet. Neben dem Text gibt es einen Plan, wo sich die nächsten Bänke befinden.

Verantwortlich für die Instandhaltung der Bänke ist das Warschauer Touristiikamt.

Die Bänke im Überblick

1. Sächsischer Garten, südwestliche Ecke des Grabes des Unbekannten Soldaten: Im Garten verbrachte der kleine Chopin seine Freizeit, als die Familie im Sächsischen Palais wohnte (hier befand sich damals das Warschauer Lyzeum).

2. Sächsisches Palais: 1810 zog die Familie in das Sächsische Palais, weil der Vater als Lehrer im Warschauer Lyzeum, welches zahlreiche Räumlichkeiten im Palais mietete, eingestellt wurde.

3. Kazimierz-Palast: 1817 wird das Warschauer Lyzeum, welches bis dahin im Sächsischen Palais seinen Sitz hatte, in den Kazimierz-Palast verlegt. Nebenan wird die Universität gegründet. Das Gebäude ist heute Sitz des Rektorats der Universität Warschau. Damals war es üblich, dass die Lehrerschaft in unmittelbarer Nachbarschaft der Schulen wohnte.

4. Czapski-Palast: Die Chopin-Familie ist 1827 in den Seitenflügel des Czapski-Palastes gezogen. Der 17-jährige Frédéric Chopin bekam sein eigenes Zimmer mit einem Klavier. Der Palast ist heute Sitz der Akademie der Bildenden Künste (Kunsthochschule). Das Haupttor befindet sich vis-a-vis des Haupteinganges der Universität Warschau.

5. Visitantinnen-Kirche: Zu Zeiten von Chopin wurden in dieser Kirche die Sonntagsmessen für die Schüler des Warschauer Lyzeums gehalten. Frédéric wurde die besondere Aufgabe des Orgelspielers zuteil.

6. Radziwill-Palast (heute Präsidentenpalast): Am 24. Februar 1818 spielte der 8-jährige Frédéric Chopin hier sein erstes öffentliches Konzert.

7. Warschauer Konservatorium (existiert nicht mehr): Das Gebäude stand auf der Ostseite des Schlossplatzes, in der Nähe des Glockenturms der St.-Anna-Kirche. Chopin studierte hier „Komposition“.

8. Miodowa-Straße: In dieser Straße konzentrierte sich das Gesellschaftsleben der Wohlhabenden der Stadt. Unter ihnen fanden sich junge Künstler wie Frédéric Chopin, der nahezu täglich in einer der Cafés verweilte. Das Restaurant in der Miodowa-Straße „Honoratka“ führt die Tradition der Erinnerung fort.

9. Krasinski-Platz: Auf diesem Platz stand das Gebäude des Nationaltheaters, in welchem Frédéric Chopin im Märt 1830 sein Konzert in f-moll spielte. Hier führte er auch im Oktober 1830 sein letztes Konzert in Warschau vor der Abreise nach Paris vor. Heute befindet sich auf dem Platz das Denkmal des Warschauer Aufstandes. 

10. Kozia-Straße: Diese enge Gasse verläuft parallel zur Krakowskie-Przedmiescie-Straße und verband die Miodowa -Straße mit der Krakowskie-Przedmiescie-Straße. Den Durchgang in der Nähe des Schlossplatzes gab es damals noch nicht. Wir wissen, dass Chopin diesen Weg oft benutzt hatte. Hier verbrachte er auch  viel Zeit im Café „U Brzezinskiej“. Auch in heutiger Zeit ist die Straße eine nette Alternative zum oftmals überlaufenen Königsweg.

11. Wessel-Palast Hier beginnt am 2. November 1830 die Reise von Frédéric Chopin nach Wien und Paris, zum Weltruhm. Heute ist es ein Gerichtsgebäude.

12. Heilig-Kreuz-Kirche: Hier ruht das Herz von Chopin.

13. Zamoyski-Palast: In diesem Gebäude wohnte Isabella, die Schwester von Chopin, die die Erinnerungsstücke von ihrem Bruder aufbewahrte. 1863 wurde vom Gebäude ein Attentat auf den Stellvertreter des Zaren verübt. Im Gegenzug warf man die Mieter des Palastes raus und zerstörte ihr Hab und Gut, darunter auch ein Klavier von Frédéric Chopin.

14. Ostrogski-Palast: Sitz des Chopin-Museums. Daneben befindet sich das Chopin-Institut und die Frédéric-Chopin-Musikhochschule.

15. Chopin-Denkmal im Lazienki-Park: Das bekannteste Denkmal des Klaviervirtuosen auf der Welt. Hier werden, wenn mal keine Pandemie herrscht, kostenlose Chopin-Konzerte unter freiem Himmel gespielt.

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    Nach Betätigung des Startknopfes wird 30 Sekunden lang Chopinmusik gespielt

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