Sächsisches Palais
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Das Sächsische Palais war einer der größten Paläste in der Innenstadt von Warschau. Der Palast und alle Nebengebäude wurden von den deutschen Besatzern nach dem Warschauer Aufstand 1944 in die Luft gesprengt. Der Palast wird derzeit wieder aufgebaut.
Kurzbeschreibung
D as Sächsische Palais war ein im klassizistischem Stil erbauter Palast. Sein Name erinnert an seine berühmtesten Eigentümer, die Wettiner August II. den Startken und seinen Sohn August III. von Sachsen, die von 1696 bis 1763 gewählte Könige von Polen und Großführsten von Litauen waren. Die Kurfürsten blieben bis zum Wiender Kongress 1815 die Eigentümer des Komplexes.
Der Säulengang in der Mitte des Palastes kam in den Janren 1839 – 1842 hinzu. An dieser Stelle wurde 1924 das Grab des Unbekannten Soldaten angelegt.
Nach dem 1. Weltkrieg hatte der Generalstab der Polnischen Armee im Palast seinen Sitz. Zudem befand sich hier das Büro für den Enigma-Code.
Ende 1944 wurde der Palast in die Luft gesprengt. Die gezielte Vernichtung der Substanz Warschau war die Antwort auf den Warschauer Aufstand, der im Oktober 1944 zu Ende ging. Übrig geblieben ist lediglich die heute sichtbare Arkadenruine, in welcher sich das Grab des Unbekannten Soldaten befindet.
Ende 2021 entschied das Parlament (Sejm), dass der Palast und alle dazugehörigen Nebengebäude wiedererrichtet werden. Das gigantische Bauprojekt im Wert von über 500 Mllionen Euro soll 2030 abgeschlossen werden.
Alle Einzelheiten gibt es in unserer detaillierten Beschreibung.
Entstehungszeit
Größere Umbauten
Zustand nach dem 2. Weltkrieg
Heutige Funktion
Im touristischen Bereich?
Adresse
Wie zu erreichen?


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