Palast unter dem Blechdach
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Der Palast unter dem Blechdach steht neben dem Königsschloss, am Rand des lebhaften Schlossplatzes und nur wenige Schritte von der Altstadt entfernt. Der Palast beherbergt heute ein Museum, eine Filiale des Schlossmuseums.
Kurzbeschreibung
Der Palast entstand im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts und ersetzte ein großes Patrizierhaus von 1655. Der Bauherr war Dominik Lubomirski, ein polnischer Magnat und Mitglied einer der berühmtesten polnischen Adelsfamilien. Den eigentümlichen Namen „unter dem Blechdach“ verdankt das Gebäude dem damals untypischen Material für eine Bedachung. Damals erhielt der Palast auch die heutige Form.
1776 kaufte der König von Polen Stanislaw August Poniatowski den Palast und übergab ihn seinem Neffen Prinz Jozef Poniatowski, Marschall des Französischen Kaiserreiches unter Napoleon, gestorben in den Gewässern der Elster während der Vielvölkerschlacht bei Leipzig 1813.
Der Palast überstand die Konflikte der folgenden Jahrhunderte, einschließlich des 2. Weltkrieges, in vergleichsweise gutem Zustand – ein seltener Glücksfall in einem von Zerstörung geprägten Stadtbild. Heute befinden sich im Palast ein Museum. Zu sehen sind die rekonstruierten Arbeits- und Wohnumgebung des Prinzen Poniatowski sowie die renommierte Ausstellung von persischen Teppichen von Teresa Sahakian, einer Philantrophin und Sammlering orientalischer Kunst, die 1915 in Warschau geboren wurde.
Entstehungszeit
Zustand nach dem 2. Weltkrieg
Heutige Funktion
Im touristischen Bereich?
Adresse
Wie zu erreichen?
Was gibt es sonst noch im Palast?
Außer dem Museum – nichts!

Internetseite des Museums
Barrierefreiheit
Der Palast ist barrierefrei.
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