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Kilinski-Denkmal

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Preis Altstadt
Details

Kilinski-Denkmal

Bild © Walking Poand   |    English

Das Kilinski-Denkmal erinnert an den Aufstand der Warschauer Bürger gegen die russischen Besatzer während des Kosciuszko-Aufstandes von 1794.

Das ist eine touristische Übersicht über das Objekt. Da sich hier alles wissenswerte unterbringen ließ, haben wir von einer detaillierten Beschreibung abgesehen.

Das Denkmal steht an der mittelalterlischen Stadtmauer in der Altstadt, für welche wir eine gesonderte Übersicht erstellt haben.

Art der Sehenswürdigkeit
Denkmal in Form einer stehenden Figur
Im touristischen Bereich?
Ja | Altstadt
Adresse
Piekarska 20, 00-401 Warszawa (gegenüber)
Anfahrt
Vom Schlossplatz entlang der Mauer gen Westen. Nach 5 Minuten erreicht man das Denkmal.
Vom Martkplatz gen Westen. Nach 5 Minuten erreicht man das Denkmal
kilinski-denkmal-warschau
Alina Zienowicz Ala z, Public domain, via Wikimedia Commons

Kurzbeschreibung

Das Denkmal nach Entwurf von Stanislaw Jackowski wurde am 19. April 1936 enthüllt und stand ursprünglich auf dem Krasinski-Platz, wo sich heute das Denkmal des Warschauer Aufstandes befindet.

Der drei Meter hohe Sockel ist aus Granit, der von der abgerissenen russisch-orthodoxen Newski-Kathedrale auf dem Sachsenplatz gewonnen wurde. Die Figur ist vier Meter hoch und stellt Jan Kilinski, der 1794 den Aufstand gegen die russischen Besatzer geleitet hatte. Diese Aufruhr war Teil des in ganz Polen stattfindenden Kosciuszko-Aufstandes.

Die Aufstellung des Denkmals ging einher mit dem 30. Jahrestag der Gründung der Warschauer Handwerkskammer.

1942 wurde das Denkmal demontiert. Es sollte die Bestrafung für das Abnehmen des deutschsprachigen Tafel vom Kopernikus-Denkmal durch den polnischen Untergrund. Die Statue wurde im Nationalmuseum untergebracht und konnte dort den Krieg überstehen. Es folgte eine weite Reise durch Warschau. Zunächst stand das Denmal bis 1946 vor dem Nationalmuseum, anschließend wurde es auf dem Krasinski-Platz aufgestellt (bis 1959), um schließlich zum endgültigen und heutigen Bestimmungsort zu gelangen.

Das Denkmal steht hier, weil sich das Wohnhaus von Kilinski nur unweit in der Waski-Dunja-Straße befand und weil gegenüber des Denkmals die Kapitulna-Straße verläuft, die zur damaligen russischen Botschaft (heute Miodowa-Straße 10) führt, dessen Sturm Kilinski am 17. April 1794 geführt hatte.

Und so steht das Denkmal bis heute. Wer weiß, wohin die Reise in Zukunft geht!

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