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Adam-Mickiewicz-Denkmal

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Preis Königsweg
Details

Adam-Mickiewicz-Denkmal

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warschau-adam-mickiewiczAdam Mickiewicz, der größte Nationaldichter in Polens Geschichte, war zwar nie in Warschau, hat aber, im Gegensatz zu einigen anderen, ein Denkmal in der polnischen Hauptstadt verdient.

Eckdaten

Art der Sehenswürdigkeit
Stehende Statue auf einem Sockel umgeben von einem dekorierten Stahlzaun
Im touristischen Bereich?
Ja | Warschauer Königsweg
Adresse
Krakowskie Przedmiescie 21-23, 00-071 Warszawa
Wie zu erreichen?
Im Sommer ist dieser Abschnitt für den schweren Fahrverkehr geschlossen. Wir sind fest davon überzeugt, dass Du früher oder später an diesem Denkmal vorbeispazieren wirst

Kurzbeschreibung des Denkmals von Adam Mickiewicz

Adam Mickiewicz ist der größte und bekannteste aller polnischen Dichter. Er ist in Litauen geboren und wird zudem in Weißrussland und der Ukraine verehrt. Seine Muttersprache war Polnisch. Wir bezeichnen ihn gerne als den polnischen Goethe!

Dieses Denkmal ist das einzige im ganzen 19. Jahrhundert, welches von der russichen Verwaltung in St. Petersburg genehmigt wurde. Es sollte kleiner sein, als eine Statue des etwas weiter stehenden russischen Generals. Und solche Pläne haben die polnischen Architekten den russischen Beamten zukommen lassen. Aber auf den Plänen waren keine Treppen eingezeichnet, die man heute noch sehen kann. Das führte dazu, dass Adam Mickiewicz am Ende dann doch höher war. Bis die Russen das jedoch gemerkt haben, war es schon zu spät.

Wer war Adam Mickiewicz?

Er wurde in Nowogródek oder Zaosie (heute Weißrussland) geboren, dort getauft und prägte diese Landschaft später literarisch, etwa in „Pan Tadeusz“. Nach der Schulzeit in Nowogródek studierte er in Vilnius, wo er sich neben dem Studium in studentischen Bildungs- und Geheimgesellschaften engagierte. Natur, regionale Traditionen und die europäische Romantik wurden zur Grundlage seines frühen Werks; 1822 erschien in Wilna sein Debüt „Ballady i romanse“.

Als Lehrer in Kowno veröffentlichte er weitere wichtige Texte, darunter „Grażyna“ und Teile der „Dziady“. 1823 wurde er wegen seiner Zugehörigkeit zu den Geheimgesellschaften verhaftet, 1824 verbannt und kehrte nie wieder dauerhaft in die Heimat zurück. In Russland entstanden u. a. die Krim-Sonette und 1828 „Konrad Wallenrod“. Später schrieb er in Dresden den zentralen Teil von „Dziady III“, lebte in Rom und ging nach dem gescheiterten Novemberaufstand nach Paris.

Mickiewicz und die „Große Emigration“

Adam Mickiewicz wirkte als Professor und Publizist, prägte die „Große Emigration“ und engagierte sich politisch. 1855 reiste er nach Istanbul, um polnische (und auch jüdische) Legionen zu organisieren, starb dort jedoch plötzlich. Zunächst in Istanbul beigesetzt, wurde er später nach Frankreich überführt und 1890 feierlich auf den Wawel umgebettet. Seine Person wurde zum Symbol nationaler Identität, was sich auch in zahlreichen Denkmälern in Polen und im Ausland widerspiegelt, so auch in Warschau.

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Mickiewicz-Denkmal in Warschau @ Walking Warsaw
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"An Adam Mickiewicz - Das Volk - 1898" @ Walking Warsaw

Die Sehenswürdigkeit steht mitten auf dem Warschauer Königsweg, für welchen wir eine gesonderte Übersicht erstellt haben.

Besichtigung 1-2 Stunden

Stadtführungen in Warschau

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