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Sankt-Anna-Kirche in Warschau

Vorwort

D ie Sankt-Anna-Kirche in Warschau, die mehrere Jahrhunderte lang eine Bernhardinerkirche war und heute eine akademische Institution ist, setzt einen herausragenden und charakteristischen Akzent im malerischen Panorama der Stadt. Sie ist eine der ältesten Kirchen Warschaus und eine der wenigen mit einem so hohen Grad an Authentizität, sowohl was die Vielfalt der Stilformen des Gebäudes, die in den fast sechs Jahrhunderten seines Bestehens geformt wurden, als auch was die Innenausstattung betrifft.

Als Touristen kommt man früher oder später an dieser Kirche vorbei, um sich die Altstadt, welche seit 1980 in die Weltkulturerbeliste eingetragen wurde, anzuschauen. Die St.-Anna-Kirche gehört zum Gesamtkonzept dazu und rundet den malerischen Schlossplatz architektonisch ab.

Unser Tipp Auf dem Glockenturm der Sankt-Anna-Kirche ist ein Aussichtspunkt. Man muss nur 156 Treppen hinaufsteigen. Von dort oben gibt es den in unseren Augen schönsten Ausblick auf die Stadt Warschau.

Geschichte der Kirche

1454 – 1533

Die Geschichte der Kirche nahm ihren Anfang im Jahre 1454, als die Fürstin von Masowien Anna Fiodorowna (z Holszanskich) die Bernhardiner nach Warschau einlud. Die kamen aus Krakau, der damaligen Hauptstadt der Adelsrepublik Polen-Litauen, und brachten ihre eigenen Maurer, Maler und Handwerker mit. Noch im selben Jahr begannen sie eine kleine gotische Kirche aus Stein samt Kloster in Fachwerktechnologie (in Polen nennt man das „preußische Mauer„) auf der hohen Weichselböschung aufzurichten. Die erste Kirche trug den Namen des Heiligen Bernhardin (von Siena). Die Einweihung fand am 4. Dezember 1454 statt. Es ist somit die historisch zweitälteste Kirche in Warschau, aber das erste steinerne Gebetshaus. Beim Bau half auch die Tatsache, dass nur einige Meter weiter zur gleichen Zeit die Stadtbevölkerung eine Stadtmauer errichtete. Viele Maurer konnten so helfen und auch die Ziegelei war nicht weit entfernt.

Diese erste Kirche war anfangs noch sehr klein, sodass die Heiligen Messen auf dem Platz vor der Kirche abgehalten werden musste. Die Überreste dieses Baus kann man bis heute besichtigen. Das Presbyterium und die angebaute Apsis sind Zeitzeugen jener Zeit.

1507 brannte das Kloster ab. Die Kirche wurde stark beschädigt. Der Wiederaufbau des Klosters fand zwischen 1511 und 1514 statt. Aus jener Zeit stammt das Kristallgewölbe im östlichen Gebäudeteil der Kirche. Anschließend sollte die Kirche vergrößert werden, da das neue prunkvolle Kloster sie etwas ärmlich hat aussehen lassen. Doch es kam am 30. Mai 1515 zu einem großen Stadtbrand, welcher nicht nur einen großen Teil der Stadt, sondern auch Kloster wie Kirche des Hl. Bernhardin  (erneut) zerstörte.

Also machte man sich wieder an die Arbeit. Dieses Mal vergrößerte man das Gebetshaus. Der Bau und die Fertigstellung der Innendekorationen dauerten achtzehn Jahre. 1533 war auch das Kloster fertig. Da diese Investition von Anna Radzwillowna (1476-1522) finanziert wurde und somit zwei Annas die Bernhardiner in den letzten Jahren unterstützten, trug die neue Kirche nun zwei Namen: Kirche des Hl. Bernhardin und der Heiligen Anna. 

Nebenbei: Anna Radziwillowna war Regentin von Masowien von 1503-1518 und die Mutter der zwei letzten Fürsten von Masowien Stanislaw und Janusz, die beide in der Johanneskathedrale begraben wurden. Ihr Leichnam wurde in der St.-Anna-Kirche beigelegt. Nach dem Tod der beiden Söhne wurde Masowien 1525 in das Königreich Polen inkorporiert.

Bis 1655 blieb die Kirche von Kriegen, Stadtbränden und Plünderungen verschont. 

Der polnisch-schwedische Krieg 1655-1660

Der nächste große Schlag kam während des zweiten Nordischen Krieges zwischen 1655 – 1661. Die Konfliktparteien waren Schweden, Brandenburg-Preußen, Russland, das Fürstentum Siebenbürgen, Dänemark, Österreich, die Vereinigte Niederland und Polen-Litauen. Das Dilemma begann mit dem Überfall Schwedens auf Polen. Den polnisch-schwedischen Abschnitt des Krieges nennt man in Polen auch „schwedische Sintflut“, weil die Schweden teilweise über Polen herfielen wie eine Horde Heuschrecken durch das Weizenfeld. Die Folgen dieses Krieges waren für Polen schwerwiegender als die des 2. Weltkrieges.

Die Schweden eroberten Warschau mehrere Male, doch ließen sie die Sankt-Anna-Kirche unangetastet und nutzten lediglich die Mauern und Fenster zu Verteidigungszwecken. Als Warschau abermals im Jahre 1657 vom 12. bis zum 16 Juni von Walachen, Ungarn und Kosaken des siebenbürgener Fürsten Rakoczy belagert wurde und schließlich kapitulierte, geschah etwas unerwartetes. Die neuen Herren garantierten die Unversehrtheit der Bürger sowie der Geistlichen mitsamt ihren Kirche. Doch die sich zurückziehenden polnischen Einheiten brannten die Kirche am Tag der Kapitulation um 8 Uhr morgens ab. Das Motiv ist nicht bekannt, obwohl es hieß, dass man den Belagerern nichts zurücklassen werde und schon gar nicht eine schwer zu erobernde Festungsanlage versteckt unter dem Gewand einer Kirche.

Lösen wird man diese geschichtliche Unsicherheit nie mehr, denn alle Archivdokumente brannten in der Nationalbibliothek 1944 ab.

Innenausstattung bis 1657

Aus der Innenausstattung der Kirche aus der Zeit bis 1657 ist lediglich das Weihwasserbecken erhalten geblieben. Es befindet sich heute an der Wand des Presbyteriums auf der rechten Seite. Es wurde im Jahre 1700 aus der Sakristei geholt. Man schätzt die Entstehungszeit auf das Jahr 1620. Über die Polichromie, die dreißig Epitaphien, fünf Altäre und andere Ausschmückungen ist nichts sicheres bekannt. Erwähnenswert ist dabei ein großer vergoldeter hölzerner Adler, der an der Gewölbedecke aufgehängt wurde. Er war, wie auch das Weihwasserbecken, ein Geschenk des damaligen Königs Sigismund III. Vasa. Er ist es auch, der auf der nach ihm benannten Sigismundsäule auf dem Schlossplatz steht.

Die Assymetrie des Hauptschiffs

Wenn man das Kirchenschiff betritt, fällt jedem Gast nach einer Weile die Asymetrie auf. Auf der rechten Seite sind zwei nah an Seitenmauer anliegende Säulen zu erkennen. Auf der anderen Seite stehen sie nicht nur weiter von der Mauer weg, sondern bilden auch keine Arkadengänge dar. So entstanden zwei klar getrennte Nischenräume. Im dritten Raum befindet sich der Eingang zu einer Kappele. Diese Vorgehensweise war die einzige Möglichkeit einer Vergrößerung des Kirchenkorpuses. Während des Umbaus von 1515-1533 wurde das Presbyterium verlängert, welches mit einem Gewölbe zugedeckt werden konnte. Das vergrößerte Kirchenschiff war für ein Gewölbe jedoch schon zu groß. Somit mussten sich die Architekten mit Stützpfeilern aushelfen. Doch die Südseite konnte man nicht mehr ausbreiten, sodass die Stützpfeiler nur leicht aus der Mauer hervorragten. Auf der anderen Seite standen die Pfeiler in gerade Linie von der Nordseite des Presbyteriums und schufen so ein sechs Meter breites Seitenschiff. Das Hauptschiff ist dreizehn Meter breit. Diese Aufteilung in ein Halleschiff auf der einen und einen zweischiffigen Korpus auf der anderen finden wir bis heute vor.

Nach 1657

Die Ordensbrüder kamen erst nach Beendigung des Nordischen Krieges zurück nach Warschau. Dort fanden sie nur Ruinen der abgebrannten Kirche vor. Es muss ein schreckliches Moment gewesen sein. Vor allem die reich ausgestattete Bibliothek war etwas, was man nie wieder zurückerlangen würde.

Zunächst baute man die Klostergebäude auf, damit die Brüder ein Dach über dem Kopf hatten. Anschließend stellte man auf den gotischen Fundamenten eine barocke Kirche auf. 1667 war der Bau der neuen Kirche abgeschloßen. Dieses Datum wurde auf der Außenmauer des Presbyteriums mit lateinischen Zahlen festgehalten.

Nach nur sieben Jahren stand auch schon die neue Kirche.

1928 wurde die Kirche zum Rang einer akademischen Kirche erhoben. Eine solche Kirche kümmert sich vor allem um die Seelsorge der Studentenschaft.

Zerstörung während des 2. Weltkrieges und Wiederaufbau

Während des 2. Weltkrieges wurde die Kirche erheblich zerstört. Sie wurde zwar wiedererrichtet, doch schon 1948 drohte ihr durch den Bau des Tunnels unter der Altstadt ein Abrutschen. Dank neuester Technologie wurden die Fundamente ausreichend gestützt.

Die Innenausstattung heute

Schon im 17. Jahrhundert zierte die Wände eine farbenfrohe Polychromie. Im 18. Jahrhundert legte der Bruder des Ordens Zebrowski eine zweite Schicht drauf. Diese überstand die stürmischen Zeiten bis zum 2. Weltkrieg, als Janusz Strzalecki sie mit seinem eigenen Werk übermalte. Die Wiederherstellung der Polychromie aus dem 18. Jahrhundert dauerte bis 1978. Dieser Arbeit widmeten sich Janina Proszynska Gulbinowa und Zofia Morawska Knothe.

Die Seitenkapellen

Kapelle der Gottesmutter aus Loreto

Die Kapelle wurde 1837 von Henryk Marconi an der Nordwand der Kirche angebaut.

Kapelle des Seeligen Władysław aus Gielniow

An der nördlichen Mauer der Kirche sticht die Kapelle mit ihrer spätbarocken Kuppel und den weiß verputzten Mauern stark hervor. Als sie in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts erbaut wurde (das genaue Datum ist nicht mehr feststellbar), war die Kirche im gotischen Stil mit Ziegelsteinen umhüllt. Anfangs trug sie noch den Namen Kapelle der Familie Kryski, dessen Familienmitglieder hier ihre letzte Ruhestätte fanden. Natürlich spendeten sie dem Orden noch zu Lebzeiten eine Menge Geld.

Außenfassade

Die vier Evangelisten auf der Außenfassade meißelte der Bildhauer Franciszek Pinck, welcher seit 1765 der Hofbildhauer des Königs Stanislaw August Poniatowski war.

Glockenturm

Der Glockenturm entstand in den Jahren 1578-1584 auf Initiative des polnischen Königs (sic!) Anna Jagiellonica (die Eigenheiten der polnischen Monarchie ließen auch die Frauen zu Königen werden. Eine Königin war nur die Gemahlin eines Königs). Und so war es wieder Mal eine Anna! Sie wurde später mit Stefan Bathory aus Siebenbürgen, des zweiten Wahlkönigs, vermählt, behielt allerdings den Titel des Königs von Polen als Mitherrscherin an der Seite von Stefan Bathory. Alles sehr kompliziert und sicherlich einen gesonderten Beitag wert.

Der Turm hatte in erster Linie einen militärischen Zweck. Er lag sehr nah am Königsschloß und diente dahingehend als Aussichtspunkt. Bis heute hat man oben auf der Terrasse einen der schönsten Ausblicke auf die Wolkenkratzer, Altstadt und die andere Weichselseite. Es lohnt sich wirklich

Im Jahre 1708 brannte die innere Konstruktion im Turm ab und auch die Glocke schmolz dahin. An ihrer Stelle wurden 1713 zwei neue Glocken mit den Namen Heilige Anna und Seeliger Wladysław z Gielniowa installiert.

1783 folgten größere Umbaumaßnahmen. Die Mauern des Turmes wurden erhöht, verputzt und mit Motiven im Stil des Neorenaissance versehen. Das Dach wurde mit einer Balustrade umgeben und auf der Terrasse wurde eine kleine Gloriette aufgestellt. Vorher war der Glockenturm aus unverputzten Ziegelsteinen mit einem Zeltdach.

Die Säule mit der Hl. Mutter Maria und dem Jesus-Kind

Diese Säule ist das älteste Denkmal in Warschau. 1643 stellte man die Mutter Gottes Maria mit dem Jesus-Kind auf dem Arm im Klostergarten auf. Nachdem der Orden aufgelöst wurde und das Kloster an die weltliche Funktion angepasst wurde, musste auch die Säule weichen. So wurde sie 1885 auf ihren heutigen Bestimmungsort verlegt. Dieser befindet sich hinter dem Glockenturm an der Nordwand der St.-Anna-Kirche.

Die Säule ist aus Sandstein und steht auf einem mehrstufigen Sockel. Auf der Spitze steht eine kleine Kapelle, die aus vier schmalen Pfeilern und einem Steindach besteht. Ein von einem strahlenden Kreis umgebenes Kreuz, dessen waagerechter Balken das Monogramm ICHS darstellt, krönt das Dach. In der Kapelle steht die hölzerne Figur Marias mit Jesus auf dem Arm.

Ein besonderes Privileg

Am 1. August 1585 erhielt die Kirche ein damals sehr wichtiges Privileg, welches der damals 22-jährige Kardinal und Neffe des polnischen Königs Stefan Batory Andreas Batory (1563-1599) beim Papst Sixtus V. erbitten konnte. Es ging darum, dass jedes Mal, wenn der hiesige Priester eine Trauermesse abhielt und für die Seele betete, so oft erhielt diese Seele einen vollkommenen Ablass.  Dieses Privileg beschreibt Julian Bartoszewicz in seinem Werk über die Warschauer Kirchen im Jahre 1855 – unklar ist jedoch, um welche Seele es dabei geht – die des verstorbenen oder eines noch lebenden Gläubigen und wie oft man denn einen vollkommenen Ablass erhalten kann. Aber das betrifft ja immerhin nur die Seelen selbst – sollen Sie also ruhen in Frieden.

Orden der Bernhardiner

Als in Krakau im Jahre 1454 der polnische König Kasimir IV. der Jagiellone seine Gattin Elisabeth von Habsburg heiratete, war auch Johannes Kapistranus anwesend und leitete zum Teil die Feierlichkeiten in der Kirche auf dem Marktplatz. Zum Teil deswegen, weil er weder polnisch noch deutsch sprach. Somit musste Kardinal Olesnicki für ihn einspringen. Der 1690 heilig gesprochene Johannes war selbst Mitglied der Franziskanerobservanten, dessen offizieller Name fratres ordinis minorum observancium sancti Francisci lautete.

Johannes Kapistranus zu Ehren baute man in Krakau die Kirche des Heiligen Bernhardin (von Siena),  in welcher der Heilige Kapistranus persönlich lehrte und auch der Begründer des Ordens war. Seit dieser Zeit nannte man die Brüder des Ordens in Polen Bernhardiner.

Wie oben schon erwähnt wurde, bat die Fürstin Anna Fiodorowna Johannes Kapistran einige Brüder nach Warschau zu schicken. Sie nahm im besagten Jahr 1454 ebenfalls an den Hochzeitsfeierlichkeiten teil. Und wenn man schon mal da ist, kann man ja bei Gelegenheit nachfragen. Auf diese Weise kamen sechs Brüder nach Warschau und die Geschichte nahm ihren Lauf.

Im Jahr ihrer Ankunft 1454 taucht leider eine unschöne Begebenheit auf. In jenem Jahr nämlich fand in Warschau das erste jüdische Pogrom statt. Die Bernhardiner waren die Initiatoren.

Der Bernhardiner-Orden wuchs in Polen und Litauen so schnell, dass schon 1467 eine eigenständige Ordensprovinz gegründet wurde. Bisher waren die Brüder in Österreich, Böhmen und Polen unter einem Organisationsdach.

Der Heilige Wladislaus von Gielniow

In den Katakomben der Kirche wurde 1505 Wladyslaw von Gielniów, der Provinzial des Bernhardinerordens, begraben. Er war ein hervorragender Prediger und Verfasser polnischer und lateinischer religiöser Lieder, dessen Verehrung vor allem nach 1522 zunahm und sich im ganzen Land ausbreitete, als seine Fürbitte für das Verschwinden der Pest verantwortlich gemacht wurde. Im Jahr 1572 überführte der Bischof von Kujawien, Stanislaw Karnkowski, feierlich seine sterblichen Überreste in ein an der Nordwand des Presbyteriums aufgestelltes Grabmal, das mit einer schrägen Marmorplatte mit einem Relief des liegenden Mönchs verziert ist. Bald stand daneben ein Altar mit einem gemalten Bild von Wladislaus. Dieses Heiligtum wurde während der Sejm-Zeit zum Ziel zahlreicher Pilgerfahrten nach Warschau.

Die brandenburgischen Huldigungen

Hier fanden bis zum Ende des 16. Jahrhundets die brandenburgischen Huldigungen statt.

Bücherquellen

  • Bartoszewicz, Julian: Kościoły warszawskie rzymsko-katolickie opisane pod względem historycznym, Warszawa 1855, Drukarnia S. Orgelbranda przy ulicy Miodowej Nr. 495, S. 79-111 – [polnisch] – keine ISBN-Nummer
  • Dunin, Lech: Przewodnik po kościołach Starego i Nowego Miasta Warszawy, Warszawa 1979, Wydanie II, Rada Prymasowska budowy kościołów Warszawy, S. 10-12 –  [polnisch] – keine ISBN-Nummer
  • Kaczmarczyk, Dariusz: Kościół Św. Anny, Warszawa 1984, Państwowe Wydawnictwo Naukowe – [polnisch] – ISBN 83-01-04206-0
  • Kwiatkowska, Maria Irena: Kościół Akademicki Św. Anny, Warszawa 2013, Rektorat Kościoła Akademickiego Św. Anny [polnisch] – ISBN 83-909478-4-6

Gründer von Walking Poland und lizenzierter Stadtführer in Warschau

"Mein polnisches Herz pumpt das Blut ins deutsche Hirn"

antoni@meinwarschau.com

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