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Essen und Trinken in der Warschauer Altstadt. Unsere Empfehlungen

Die Altstadt in Warschau gehört zu den kleinsten Altstädten aller Großstädte in Polen. Doch auf dem Grundstück von knapp 26 Hektarn verbergen sich sehr viele Geschichten, Legenden und Anegdoten. Dieses Mal möchten wir jedoch auf etwas anderes hinweisen: die Gastronomie! Nach einer Besichtigung der romantischen Gassen, interessanten Museen und historischen Kirchen sollte eine deftige polnische Mahlzeit, Kaffee und Kuchen folgen. Oder Ihr habt das Frühstück im Hotel nicht dazugebucht, dann sollte man mit einem herrlichen Frühstück in den Tag starten. Für alles haben wir für Euch die richtigen Lokale ausgewählt und getestet. Vorab können wir schon eines sagen: die Piwna-Straße holt hier die meisten Punkte.

Frühstücken in der Altstadt

Die Warschauer frühstücken grundsätzlich etwas später. Für Touristen ist das natürlich nur ein Vorteil. Es geht aber nicht nur um die Uhrzeit, sondern auch um das Ambiente und die Ausblicke. Dafür können wir zwei Lokale empfehlen. Beide befinden sich in der Piwna-Straße.

Shabby

Shabby bietet Frühstück schon ab 9 Uhr an. Hier müssen jedoch sagen, dass es vor allem die draußen stehenden Stühle und Tische sind, die das Frühstück zu einem netten Erlebnis machen. Auf der gegenüberliegenden Seite der Straße ragt die Martinskirche empor und man sieht von hier den Uhrturm des Königsschlosses. Das gute Frühstück scheint dabei manchmal zur Nebensache zu werden.

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Café Patio

Wenn es dann doch regnen sollte, dann geht doch einfach hundert Meter weiter zum Café Patio. Die Qualität des Frühstücks ist nicht schlechter, der Kaffee sogar etwas besser. Aber vor allem das überdachte Patio ist eine Freude für das Auge. Einfach herrlich!

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Essen wie bei Oma

Gosciniec in der Piwna-Straße

Für ein Mittagessen wie bei Oma haben wir eine traditionelle und eine moderne Variante. Im Restaurant Gosciniec in der Piwna-Straße bekommt man das beste, was die polnische Hausmannskost zu bieten hat. Angefangen bei den klassischen Piroggen, über Kartoffelpuffer, Weiße Wurst hin zur Rote-Beete-Suppe und Zurek, der wohl polnischsten Suppe überhaupt. Das Restaurant befindet sich etwas außerhalb des Touristentrubels. Die Piwna-Straße ist zwar die längste Straße der Altstadt, aber zugleich nicht die erste Anlaufstelle für Touristen. Probieren solltet Ihr Zurek, weder Suppe noch Créme, gemacht auf Basis von fermentiertem Mehl. Auch nachdem man Zurek gegessen hatte, man kann nicht sagen, wie die Suppe schmeckt. Zurek eben.

Bistró Warszawa am Marktplatz

Das Bistró Warszawa ist ein kleiner Geheimtipp. Auf der Internetseite werben die Betreiber ihr Lokal als Ort für gelungene Hochzeitsfeierlichkeiten. Das könnte ein Grund sein, warum sie zugleich zwischen den großen Restaurants auf dem Marktplatz etwas im Schatten stehen. Antoni geht sehr gerne in dieses Lokal, weil es dort grundsätzlich etwas ruhiger ist. Die Spezialitäten des Hauses sind die Piroggen mit Entenfleisch oder auch Leber mit Äpfeln, Zwiebeln und einer Himbeersoße. 

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Konditorei mit Traditionen

Wer etwas in Warschau unterwegs ist, wird schnell merken, dass sich die Zukunft hier sehr wohl fühlt. Damit geht der Rückgang der polnischen Restaurants, aber auch der Welt der traditionellen Konditoreien einher. Polnische Restaurants gibt es deswegen eigentlich nur noch in der Altstadt und Neustadt, also dort, wo die meisten Touristen in erster Linie hingehen.

Dort ist dann auch eine der Konditoreien, die die Kuchen und Torten nach alten traditionellen Rezepten zubereiten. Hier gibt es Kuchen wie W-Z, Kremowka Papieska oder den nur hier erhältlichen Zygmuntowka. Aber aufgepasst: die Sahne ist sehr fetthaltig, hier ist sehr viel Zucker drin und die Kellnerin fragt nicht nach Glutentoleranz und Allergien.

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Gründer von Walking Warsaw und lizenzierter Stadtführer in Warschau

"Mein polnisches Herz pumpt das Blut ins deutsche Hirn"

antoni@meinwarschau.com

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